1) Ich brauche eine Übersetzung. Wie kann ich ein Angebot von Frau Schmitt zu Preis und Bearbeitungsdauer bekommen?
2) Muss ich Originaldokumente zu Frau Schmitt schicken?
3) Was ist eine Beglaubigung?
4) Wieviel kostet eine Übersetzung?

Ich brauche eine Übersetzung. Wie kann ich ein Angebot von Frau Schmitt zu Preis und Bearbeitungsdauer bekommen?

Sie müssen mir die Dokumente zur Ansicht zukommen lassen, die übersetzt werden sollen, am besten eingescannt per E-Mail. Nur wenn ich die Dokumente zu sehen bekomme, kann ich ein konkretes Angebot zu Preis und Bearbeitungsdauer abgeben. Das Angebot ist selbstverständlich kostenlos.

Muss ich Originaldokumente zu Frau Schmitt schicken?

Originale sind meistens nicht nötig. Ich kann die Übersetzungen anhand der Scans anfertigen, die Sie mir zur Angebotserstellung gesendet haben. Diese Form der Übersetzungsvorlage wird in der Regel von den Behörden akzeptiert, in der Beglaubigungsformel erscheint dann der Vermerk „Kopie“.

Was ist eine Beglaubigung?

Eine Beglaubigung ist ein Satz am Ende der Übersetzung, mit dem die Richtigkeit und Vollständigkeit der Übersetzung bestätigt werden. Außerdem wird die Form vermerkt, in welcher das Ausgangsdokument vorgelegen hat (z. B. „Kopie“). Hinzu kommen Stempel und Unterschrift der beeidigten Übersetzerin. (siehe Beglaubigung)

Ich vermerke in der Beglaubigungsformel in solchen Fällen nur noch „Kopie“, denn es ist im Prinzip alles das Gleiche: Bei elektronischen Dokumenten (PDF / JPG), Faxen oder Ausdrucken handelt es sich letztendlich immer um „Kopien“. Deshalb gibt es bei mir nur noch drei Arten der Übersetzungsvorlage, die in der Beglaubigungsfomel erwähnt wird: „Kopie“, „beglaubigte Kopie“ oder „Original“. Auch wird eine Kopie des Dokuments (bzw. ein Ausdruck der PDF-Datei) an die Übersetzung angeheftet, so dass die Beamten die Vorlage sehen können, von der ich übersetzt habe.

Einige Standesämter bestehen auf der Übersetzung von der Originalvorlage, in den allermeisten Fällen genügt jedoch eine Übersetzung von der elektronischen Kopie mit beigefügtem Ausdruck, wobei das Originaldokument mit eingereicht werden sollte, damit die Beamten sich von der Übereinstimmung des Originals mit der Übersetzungsvorlage überzeugen können. (Bitte fragen Sie im Zweifelsfall bei Ihrem Standesamt nach, welche Art der Übersetzungsvorlage gewünscht wird.)

Bei der Übersetzung von der Originalvorlage verlängert und verteuert sich logischerweise der Abwicklungsprozess, denn die Kunden senden mir die Originaldokumente auf dem Postweg zu, und es fällt ein höheres Porto an, da ich die Dokumente auf dem Rückweg zusammen mit den Übersetzungen als Einschreiben verschicken muss.

 

Wieviel kostet eine Übersetzung?

siehe Preise

 

Frau Schmitt wohnt in Baden-Württemberg. Werden ihre beglaubigten Übersetzungen auch von den Behörden in anderen Bundesländern anerkannt?

Ja, ich kann Übersetzungen für ganz Deutschland bestätigen. Auf meinem Stempel steht zwar die Inschrift „Beeidigt für Baden-Württemberg“, aber dem „Gesetz der gegenseitigen Anerkennung von beglaubigten Übersetzungen“ (§142 Abs. 3 ZPO) zufolge werden die beglaubigten Übersetzungen von beeidigten Übersetzern von Behörden in allen Bundesländern akzeptiert, unabhängig vom Wohnort der Übersetzerin. (Siehe Wie bekommt man eine beglaubigte Übersetzung?)

 

Warum fragt Frau Schmitt nach den Namensschreibweisen?

Anhand der Zeichen in japanischen Namen kann man nicht erkennen, wie der jeweilige Name ausgesprochen bzw. in phonetischer Schrift geschrieben wird. Deshalb benötige ich die Mithilfe der Kunden, indem sie mir die Personennamen bereitstellen, die im Dokument vorkommen, am besten in Katakana-Umschrift. (siehe auch ISO-Transliteration)

Besonders in Familienregisterauszügen (Koseki) können viele Personennamen auftauchen, deren Namens-Umschrift ich benötige (z. B. die vier Großeltern, manchmal auch Ehepartner der Geschwister, usw.)

Angaben zur Schreibweise von Adressen sind nicht notwendig.

 

Ich habe keinen Scanner. Reichen auch Fotos der Dokumente, die ich mit der Handykamera gemacht habe?

Bitte schicken Sie mir, wenn möglich, eingescannte Kopien. Wenn Sie keinen Scanner haben, können Sie zu einem Kopierladen gehen und sich die Scans von dort aus per E-Mail zuschicken lassen.

 

Wie bekomme ich die Übersetzungen?

Die Zustellung der Übersetzungen muss auf dem Postweg erfolgen, da die beglaubigte Übersetzung nur mit Originalunterschrift und Stempel des Übersetzers gültig ist. (Das Amt prüft, ob es sich um eine echte Unterschrift mit Tinte handelt, oder ob sie hineinkopiert wurde o. Ä.) Deshalb ist es notwendig, dass mir die Kunden eine Liefer- und Rechnungsanschrift angeben.

Die Postsendung ist in der Regel am nächsten Werktag beim Kunden innerhalb Deutschlands, nach Japan dauert es ca. fünf Tage.

 

Wie funktioniert die Bezahlung?

Die Bezahlung erbitte ich im Voraus. Wenn Sie mir den Auftrag erteilt haben, gebe ich Ihnen meine Kontoverbindung für die Vorauszahlung durch. Kostenlose Bezahlung ist per SEPA-Banküberweisung (von einem Euro-Konto, auch von einem Fremdwährungskonto aus der Schweiz und GB) oder PayPal möglich.

 

Der Postweg dauert mir zu lange. Kann ich die Dokumente schneller bekommen?

In Eilfällen kann ich bei mir einen Scan der fertigen Übersetzung anfertigen und Ihnen vorab zukommen lassen, damit Sie nicht auf das Eintreffen der Postsendung warten müssen. Diesen Scan können Sie meist schon beim Amt vorlegen und die Original-Übersetzung später nachreichen, damit Ihre Angelegenheit zügig bearbeitet werden kann.